Montag, 15. Februar 2016

ADDENDUM

Die Zahlen sind R. Pörtners Buch "Bevor die Römer kamen" entnommen. Die Geschichte ist ein schönes Beispiel für Pörtners Humor.
Das Buch kann ich nur empfehlen, es ist gut, glaubt mir, denn ich hab es gelesen, und zwar ganz, vorwärts und rückwärts, und es hat mir gefallen!















276 428 TIERKNOCHEN

So viele schöne Knochen fand man bei den Grabungen am keltischen Oppidum Manching, die zwischen 1955 und 1958 vorgenommen wurden. Das sind sehr viele, das sind exakt 69 107 Knochen pro Jahr, wenn man von vier Jahren ausgeht, oder auch 5758, 91 Knochen pro Monat oder 189, 33 Kochen am Tag. Sicher taten den Archäologen dieselben weh-bei all der Knochenarbeit! Die Knochen wurden jedenfalls vom tieranatomischen Institut, wo ich gerne arbeiten möchte, man mich aber nicht läßt, wo ich doch so gerne würde, was aber niemanden interessiert, akribisch untersucht, und zwar einzeln! Stellt sich die Frage: Haben die nichts Besseres zu tun, z. B. das Institut tapezieren.
Die hochgelahrten Experten kamen nun zu diesem fundamentalen Forschungsergebnis: Nur 563 Kochen stammen von Wildtieren! Das muß man erst einmal auf sich wirken lassen. 563! Doch nicht genug der genialischen Erkenntnisse: Davon entfielen 21 auf Hirsche, 1 auf einen einsamen Elch, 10 auf süße Rehlein, 6 auf Wildschweine (meine Lieblingstiere, falls das jemand interessiert, wovon auszugehen ist oder eher nicht), 2 auf schreckliche Bären, 6 auf Kolkraben und 2 auf Seeadler. Das muß man sich mal vorstellen!
Subtrahiert man nun die Zahl 563 von 276 428, so erhält man 275 865, die Zahl stimmt, ich habe es mit dem Taschenrechner nachgerechnet, nachdem ich mich ca. 3 mal vertippt habe. Den Taschenrechner habe ich schon mehr als 15 Jahre, und der geht immer noch, was besser ist, als wenn er nicht mehr ginge.
Bei den restlichen 275 865 Kochen handelte es sich um Haustierknochen, so folgerte man messerscharf. Da möchte man doch gerne Wissenschaftler sein und jenes berühmte "O saeculum! O literae! Iuvat vivere." des Ulrich Hutten ausrufen (Opera, ed Böcking, I (Lpzg. 1859), Brief an Pirckheimer vom 25. Okt. 1518).
Doch damit nicht genug: Von diesen 275 865-hoffentlich haben die sich nicht verzählt-stammen 2500 von armen Schweinen, 1600 von Rindern (nicht Kindern!), 1550 von Schafen und Ziegen, 250 von blöden Hunden, 189 von Pferden und nur 30 von Hühnern.
Stumm stehe ich nun vor dem Gebäude der Wissenschaft und staune.










Sonntag, 3. Januar 2016

ÜBERALL NUR NEGER!

Unfreiwillig komisch schreibt PIERRE HONORÉ in seinem Buch "Ich fand den weißen Gott" dies:

"Die Indios haben in einem ihrer Fresken einen Neger abgebildet. Sie müssen ihn gekannt, mit eigenen Augen gesehen haben. Von sich aus hätten sie gewiß nicht auf den Gedanken kommen können, daß es Menschen mit schwarzer Hautfarbe gibt. Auf einem Fresko in Chibchen Itza ist aber deutlich ein Negerkopf mit allen Merkmalen der schwarzen Rasse dargestellt. Kaum anzunehmen, daß dieser Neger aus Ostasien zu den Indios gewandert und gesegelt ist. In Ostasien gab es keine Neger. Ist er einst mit den Weißen Göttern über den Atlantik gefahren?"

DAS ENDE DER DINOSAURIER NACH VICTOR VON SCHEFFEL

"Es starb zu derselbigen Stunde die ganze Saurierei-Sie kamen zu tief in die Kreide, da war's natürlich vorbei."

V. v. S., der Ichthyosaurus. 1867.

Donnerstag, 26. November 2015

RUBRIK: IRRE WISSENSCHAFTLER: MITCHELL FEIGENBAUM: MR. 4, 669201

MITCHELL FEIGENBAUM-ich wollte übrigens nicht so heißen-versuchte, das Chaos mathematisch in den Griff zu kriegen. 1977 fing er damit an, Mathegleichungen wiederholt auf sich selbst anzuwenden. Zunächst ging das gut, doch dann "redete" der Computer irre. FEIGENBAUM ließ sich aber nicht kleinkriegen. Er fand heraus, daß der Übergang von Ordnung zu Chaos nach einem Schema verlief. Die Gleichungen unterlagen nämlich beim Übergang dem Phänomen der Periodenverdoppelung (Faktor: 4, 669201).
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Quelle: JOHANNES VON BUTTLAR: GOTTES WÜRFEL.

KRISHNAMURTI SPRICHT

"Die Ordnung der Natur ist in Ordnung."-Ich spreche: Hauptsache bei "Krishnadingsbums" ist alles in Ordnung.

ROBERT JASTROW

"Der Wissenschaftler hat die Berge der Unwissenheit mühsamst und fleßig erklommen. Er ist dabei, den Gipfel zu erobern, doch als er sich über den letzten Grat hinwegzieht, wird er von einer Gruppe von Mystikern und Religionsstiftern begrüßt, die dort seit Jahrtausenden auf ihn warten."
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Aus: JOHANNES VON BUTTLAR:  GOTTES WÜRFEL.